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Aussaat im Anzuchtkasten

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Ihre Frühlingssehnsüchte sollen geweckt werden? Doch die Temperaturen draußen sind viel zu kalt für einen schönen sommerlichen Garten?  Wie wäre es mit ein paar schönen Samentütchen aus dem Baumarkt? Damit Ihr Garten oder Balkon für den Frühling voll durchstarten kann. Das erweckt nicht nur den Frühling in Ihnen sondern ist ein perfekter Start in einen wunderschönen Garten. 

Was wird für das Anzüchten benötigt? 

Gewächshaus        

Samen   

Lange bevor man seine Samen in seinem heimischen Gartenboden anzüchten kann, beginnen viele in Anzuchtkästen oder einem Vermehrungsbeet ihre Sommerblumen, Balkonblumen oder Gemüsepflanzen anziehen zu lassen. 

Garantierte Erfolge erhält man nur in beheizten Kästen oder Beeten. 

 

Möchte man aber eine Luxusvariante mit der fast jede Anzucht gelingt, entscheidet man sich für ein Anzuchtkasten mit einer Beleuchtung, automatischen Belüftung und einer thermostatisch gesteuerten Bodenheizung. 

 

Es ist jedoch egal für welches Model oder Preissegment man sich entscheidet! 

Grundlegend sind folgende Punkte zu beachten damit die Anzucht gelingen kann: 

  • Wärme 
  • Licht 
  • Feuchtigkeit 

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Das Lebenselixier, Licht und Wärme: 

Zu wenig Licht lässt die Sämlinge blass, lang und dünn werden, bis sie schließlich umkippen. In einem Gewächshaus welches draußen steht ist es deutlich heller und das Licht kann von allen Seiten rein strahlen, sogar durch das Dach.  

 

Jedoch muss man darauf achten, dass die Keimlinge keiner Dauer-Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden, sondern nur ausreichend Licht bekommen. 

Die gewünschte Temperatur entnimmt man einfach direkt von den Saattüten. Dort sollte stehen, welche Bodentemperatur für die Keimlinge benötig wird. 

Sommerblumen benötigen im Schnitt um die 20 Grad Celsius  

Dies gilt auch für die Bewurzelung von Stecklingen Exoten wie z.B. Auberginen oder Melonen benötigen im Schnitt um die 25 Grad Celsius 

Der wichtigste Punkt bei der Wärme ist, dass sie gleichmäßig im ganzen Boden verteilt wird und an jede Stelle kommt. 

Dies erreicht man indem man mit Heizmatten oder Heizschlangen arbeitet, welche noch zusätzlich über Thermostate reguliert werden können. 

Frische Luft und genügend Feuchtigkeit: 

Die Samenkörner, welche in Ihrer Keimphase nur Tage bis hin zu wenige Wochen benötigen, dürfen auf keinen Fall austrocknen. 

Man sollte auch beachten, dass die Stecklinge nicht im Wasser schwimmen. Der Anzuchtboden soll beim Einpflanzen der Stecklinge eine Grundfeuchtigkeit haben. Somit vermeidet man ein Übergießen.  

Die frische Saat soll regelmäßig bewässert werden, dies tut man am bestens immer morgens und am besten mit einem Sprühkopf so dass der Boden nicht übergossen wird, sondern nur feucht ist. 

Die richtige Luftfeuchtigkeit findet man heraus, wenn sich auf der innen Seite der Abdeckhaube ein Feuchtigkeitsfilm bildet. Tropft es hingegen schon auf die Saat ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch. 

Die Luftfeuchtigkeit kann man reduzieren in dem man die Lüftungsklappen in den Abdeckungen etwas öffnet.

Kann man erste Spitzen der Saat sehen, wird die Abdeckung einen kleinen Spalt geöffnet und offen lassen. Paar Tage später stellt man die Abdeckung schräg auf. Nach nicht allzu langer Zeit, kann man die Abdeckung dann ganz entfernen. 

Aussaaterde komplett fertig: 

Man hat bei der Aussaaterde zwei Möglichkeiten:  

  • Ein komplett fertiges Substrat  
  • oder man mischt sich die bewährte Mixtur von Gartenerde, Sand und Torf, jeweils zu einem Drittel zusammen. 

Normale Blumenerde ist aufgedüngt und deshalb für die Anzucht und Vermehrung ungeeignet. 

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